Herzlich Willkommen auf der Internetseite
der Initiative Theatermuseum Berlin e.V.!

Der Begriff THEATER steht synonym für ALLE Formen der Darstellenden Künste, des Performativen.
Wir unterscheiden NICHT zwischen LaienTheater und StaatsTheaters, PuppenTheater oder menschlichem Theater.
Die Darstellende Kunst ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Eine Reduzierung auf nur einen Teilaspekt ist unzulässig selektiv und nur in der wissenschaftlichen Analyse andeutungsweise akzeptabel.
Das TheaterMuseum des 21.Jahrhunderts hat ALLE Aspekte des Performativen zu berücksichtigen.
Die Inklusion von durch die TheaterWissenschaft per Selbstdefinition ausgeschlossenen Themenfelder wie der TheaterTechnik und der TheaterArchitektur ist ein vordringliches Ziel.
Anschaulichkeit im Sinne eines „Museum zum Anfassen“.

Die Darstellende Künste sind vergänglich und leben im Augenblick.
Die Dokumentation kann sich folgerichtig schwerpunktmäßig nur auf den Prozess ihrer Entstehung konzentrieren.
Es gilt die Hintergründe zu erforschen, die Bezüge zu „realen Welt“ offen zu legen und damit die Relevanz für die Kultur einer Nation, der Welt unter Beweis zu stellen.

Die Darstellenden Künste sind keine Dekoration an der Wand.
Keine andere Kunstform steht so unmittelbar in Bezug zu unserer Gesellschaft.
Das Spektrum der beteiligten Partner ist nirgendwo umfangreicher - die Evidenz von Teamarbeit nirgendwo offensichtlicher.
Die Kraft liegt im unmittelbaren Kontakt zum Publikum.

Berlin war und ist das Zentrum der Darstellende Künste in Deutschland.
Berlin ist ein Inbegriff der kulturellen Innovation und Sonderstellung.
Die Teilung der Stadt hat zusätzlich für eine kulturelle Einzigartigkeit auf diesem Planeten gesorgt.
Aus der Not eine Tugend gemacht.
Die Neukonzeptionierung der Thematik TheaterMuseum ist folgerichtig genau hier eine logische Konsequenz, entspricht der Stellung Berlins nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und der Welt.

So gesehen „schuldet Berlin der Welt ein TheaterMuseum“ der besonderen Art.
Umfassend, weltoffen, einzigartig.

Die Arbeit der Initiative erfordert das Beschreiten neuer und unbekannter Wege.
Der Gegenwind ist stark. - Die Zuversicht ungebrochen.
Gutes Networking existenziell und bisher erfolgreich.
Vertrauen schaffen, überzeugen, kein vordergründiger Aktionismus, stattdessen solide Basisarbeit.

 

Publikation DIE VIERTE WAND
Publikation DIE VIERTE WAND
Aufbau der Ausstellung »Faszination der Bühne«, Berlin | 2010
Ausstellung "Faszination des Theaters" 2013/14 - Marheineke-Halle, Berlin
Ausstellung "Faszination des Theaters" 2013/14 - Marheineke-Halle, Berlin
SonderAusstellung auf Bühnentechnischer Tagung 2016, Bremen
SonderAusstellung auf Bühnentechnischer Tagung 2016, Bremen
Museum zum Anfassen - KinderTheaterProjekt auf der BarockBühne 2016, Frankfurt (Oder)
Museum zum Anfassen - KinderTheaterProjekt auf der BarockBühne 2016, Frankfurt (Oder)
Übernahme Sammlung Tita, 2016
Übernahme Sammlung Tita, 2016
Weiterentwicklung der BarockBühne - digitale Vorplanung Licht
Weiterentwicklung der BarockBühne - digitale Vorplanung Licht
Entwurf Fafnerwurm Berlin 1885 | Nachlaß Brandt, © G.Döring
Entwurf Fafnerwurm Berlin 1885 | Nachlaß Brandt, © G.Döring

Berliner Sammlungen besitzen umfangreiche Schätze aus allen Epochen des Theaterschaffens. Viel zu selten bekommt man Diese zu sehen. Viel zu wenige Menschen ahnen, was hier verborgen liegt.
Wir bemühen uns um eine dauerhafte Präsenz, um unser Ziele einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und mit ihr  diskutieren zu können. MIt verschiedenen Aktivitäten versuchen wir zu informieren.
2010 zeigten wir in der Friedrichshainer Zwinglikirche die Ausstellung "Faszination der Bühne",
2013/14 in der Kreuzberger MarheinekeHalle die Ausstellung "Faszination des Theaters":
Unser Ehrenmitglied Frau Dr.Ruth Freydank hat in ihrem zweibändigen Werk "Der Fall Berliner TheaterMuseum" ausführlich die Geschichte recherchiert und dokumentiert.

Erkunden Sie unsere Galerien und das Informationsmaterial auf der download-Seite.

Wenn wir Ihr Interesse wecken können, freuen wir uns über jede Form von Unterstützung.

Der Ursprung (des Modells) der BarockBühne

Die BarockBühne der "Initiative TheaterMuseum Berlin e.V." beruht auf einem Projekt des Bayreuther Oberstudiendirektors Klaus-Dieter Reus. Über 16 Jahre entwickelte er mit einigen Generationen an Schülern sowohl eine komplette Ausstellung (56 Tafeln wahlweise in deutscher und englischer Sprache), diverse Nachbauten barocker Effektmaschinen (Donner, Wind, Regen, Meeresrauschen, Wasserfall) und als Höhepunkt das Vorführmodell barocker Bühnentechnik (ca. Maßstab 1:2)
Am Ende seiner Dienstzeit übernahm der Verein dieses Lebenswerk, pflegt es und entwickelt es weiter.

Ursprünglich im Barock entwickelt war diese BühnenTechnik bis in die 2.Hälfte des 19.Jhd. in vielen Theaterneubauten der technische Standard. So verfügte zuletzt auch die Pariser Oper (Palais Garnier) bei ihrer Eröffnung 1875 über solch eine Bühnentechnik. Derzeit ist das Bourla-Theater in Antwerpen jedoch das letzte grosse Stadttheater, in dem diese Technik erhalten ist (Eröffnung 1834). Nur in älteren und kleineren Bauten kann man historische Technik noch vorfinden. Andernorts wurde sie später modernisiert.

Im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth bestand die originale Technik noch bis in die 1960er Jahre und wurde dann ebenfalls heraus gerissen. Damit wurde der einzigartige historische Zustand des Hauses (der Zuschauerrraum ist 100%ig original, da das Haus nie abgebrannt ist, wie alle seine Zeitgenossen) maßgeblich beeinträchtigt.
Herr Reus nahm diese Situation zum Anlass daraus ein Projekt zu machen.

Wir schätzen uns sehr glücklich sein Erbe fortsetzen zu können und bei unserem Bestreben ein TheaterMuseum zum Anfassen zu initiieren ist die BarockBühne ein wichtiges Exponat, welches in dieser Form weltweit einzigartig ist.

> Link zur ursprünglichen Projektseite: Faszination der Bühne
> Gesellschaft der historischen Theater in Europa: PERSPECTIV